Kulturwissenschaft, Medientheorie,
art-based-research


professor (UAS),
senior lecturer,
senior researcher


Aktuell

Vorträge (bevorstehend)

Against Immorality,
ISSEI's 16th Conference, University of Zaragoza, Spain


Aesthetics between philosphy and the humanities,
ICA 21th Congress of Aesthetics, University of Belgrade, Serbia




Das Immoralische

Moral versus Immoral großes Kino von Anfang an. Wir wandten uns dem einen zu und wünschten dem anderen den Tod. Doch: Totgesagte leben länger. Das Moralische zeigte sich als sterblich, während das Immoralische das ewige Leben zu pachten schien. Sprachlos darüber hörten wir auf, über das Immoralische zu reden, und mit der Zeit vergaßen wir den Unterschied zwischen dem Immoralischen und dem Moralischen. Da weckte uns ein Verdacht: Sprechen über das Immoralische würde auch dieses sterblich machen. Fairplay, Waffengleichheit, das war unsere Idee. Doch wo das Immoralische finden? Es agiert im Verborgenen, es schleicht sich an, nistet sich ein. Da zu sein, ohne Präsenz zu zeigen, das ist seine Spezialität. Die leise Sohle, der verstohlene Blick, das ist sein Zugang. Wir nahmen die Fährte auf. Wir übernahmen seine Attitüde des Huschens und Schleichens legten, wo wir konnten, die Fallen und Fesseln der Sprache aus und schrieben weiter am großen Kino: Moral versus Immoral.

zum Buch - Rupertus Buchhandlung




Kultur und Medien

Forschungsschwerpunkt

"Welche wissenschaftliche Methode bzw. welche philosophische Position bereichert ein künstlerisch- bzw. design orientiertes Hochschulstudium und ist daher unverzichtbar?"