Intermedialität. Positionen und Facetten.

Herausgeber Medien Journal 4/2007.

 

Editorial

 

Die Basisfunktionen von Medien sind Speichern, Vermitteln, Verstärken. Worin aber liegt die Basisfunktion

von Intermedialität? Die vorliegenden Texte basieren auf der Annahme, dass die Basisfunktion Übertragen und Übermitteln ist. Somit gelten als Grundlage das Projekt der Mediologie und das Konzept des transmettre von Régis Debray. Thematisiert werden im Folgenden Facetten des transmettre, dadurch wird gleichzeitig auch das Konzept der Mediologie ins Zentrum gestellt. Die Autoren mögen ihre Medien beschreiben und ihre Inhalte besprechen, doch der entscheidende Schritt, den sie vollziehen, ist sich von Inhalt und Medium zu lösen und sich somit der Intermedialität zu nähern. Im Zentrum steht das Inter, jener geheimnisvolle Zwischenraum, dessen Wirkungsmacht den Motor für die medialen Effekte bildet. Das zugrunde liegende Ziel dieses Themenheftes besteht darin, weitere Facetten des Intermedialen zu benennen. Dabei wenden sich die Autoren von den gängigen Konzepten der Intermedialität ab, jedoch nicht um sie zu kritisieren, sondern um sie zu ergänzen.


Manfé, Michael (Hg.): 
Intermedialität. Positionen und Facetten.
Medien Journal 4/2007 
 


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