Die Welt der Ignoranz ist die des Verhängnisses.

Vortrag.


Abstract zum Vortag

Jean-Paul Sartre hat in seinem Buch Wahrheit und Existenz darauf hingewiesen, dass die Unschuld eine den menschlichen Gesellschaften besonders treue Form der Ignoranz ist.
Unschuld, ist die Abwesenheit von Verantwortung, denn ein Unschuldiger ist derjenige, der für sein Vergehen oder seinen Fehler nicht verantwortlich ist. Unschuld, ist das Ignorieren der Wirklichkeiten der Welt, die hässlich sind. Sartre geht sogar soweit zu sagen, dass der Wille zu ignorieren, mithin die Weigerung ist, frei zu sein.
Und die Welt der Ignoranz ist die des Verhängnisses.

 

Vortragende: Michael Manfé / Wolfgang Machreich

Der Vortrag fand im Rahmen des Symposions Ethik und Nachhaltigkeit an der FH Salzburg statt.

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